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Steine gegen das Parkchaos – neue Verkehrslösung an der Grundschule?

An der Gubener Straße, direkt gegenüber der Grundschule, hat sich seit gestern Nachmittag sichtbar etwas getan: Große, schwere Steine wurden entlang des Straßenrandes platziert. Sie sollen künftig helfen, das teils chaotische Parken zu Schulbeginn und -ende einzudämmen und gleichzeitig private sowie städtische Grundstücke besser zu schützen.

Bereits am ersten Morgen zeigte sich: Die Maßnahme kann funktionieren. Der Verkehr lief weitgehend störungsfrei, Behinderungen blieben die Ausnahme. Besonders positiv fiel auf, dass die eingerichtete „Kiss & Go“-Zone vor der Schule genutzt wurde, wie sie gedacht ist: Die Eltern halten kurz, lassen ihre Kinder aussteigen und fahren dann weiter – ohne dass die Kinder die Straße überqueren müssen.

Unser Ortsteilbürgermeister sowie Mitglieder des Ortsteilrates waren heute früh selbst vor Ort, um sich ein Bild von der Situation zu machen. Ihr Fazit fiel ausgesprochen positiv aus: Das rücksichtsvolle Verhalten der Eltern trug maßgeblich dazu bei, dass der Verkehr geordnet und zügig floss.

Für Eltern, die am Morgen einen Termin in der Schule wahrnehmen müssen, gibt es zudem die Möglichkeit, ihr Fahrzeug in Ausnahmefällen am Bürgerhaus zu parken.

Auch für Stoßzeiten gibt es Alternativen: Bei höherem Verkehrsaufkommen können Kinder beispielsweise weiter oben in der Sternberger Straße aussteigen und den restlichen Schulweg zu Fuß bergab zurücklegen. So wird der direkte Bereich vor der Schule zusätzlich entlastet. Voraussetzung für all das bleibt jedoch gegenseitige Rücksichtnahme – und die hat heute Morgen bereits sehr gut funktioniert. Mit ein wenig Hilfe beim Rangieren ließ sich der Verkehr zügig abwickeln.

Kritik gibt es dennoch: Die Aufstellung der Steine wurde im Vorfeld nicht im Ortsteil angekündigt. Hier hätte man sich eine frühere und bessere Kommunikation gewünscht, um Schule und Elternschaft rechtzeitig zu informieren und für die Änderungen zu sensibilisieren.

Ein weiterer Punkt betrifft den Nachmittagssport in der Schule: Wenn viele Eltern ihre Kinder zur gleichen Zeit abholen, bleibt die Parksituation angespannt. Mögliche Entlastung könnten Fahrgemeinschaften bieten. Zudem kann – sofern keine Veranstaltungen stattfinden – das Warten am und im Bürgerhaus eine Option sein.

Mittelfristig wird eine weitere Entspannung erwartet, sobald der Schulhof fertiggestellt ist: Dann sollen dort auch Stellflächen für Lehrerinnen, Lehrer und pädagogisches Personal zur Verfügung stehen.

Ihre Meinung ist gefragt

Wie erleben Sie die aktuelle Situation rund um die Schule? Funktioniert die neue Regelung aus Ihrer Sicht gut – oder gibt es Herausforderungen, die wir im Blick behalten sollten?

Schreiben Sie uns gern Ihre Erfahrungen und Anregungen, auch anonym, per E-Mail an post@gispi.de.


 

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